Auftakt Musikfest Bremen

Eröffnung Musikfest Bremen 2012

Stimmungsvoller Abend rund um den Bremer Marktplatz und insgesamt 24 Konzerte mit Musik der Renaissance und des Barock bis zum Jazz

Musikfest Bremen Innenhof Landgericht - Eine grosse Nachtmusik

©Musikfest Bremen – fotoetage

Einige tausend Besucherinnen und Besucher flanierten am gestrigen Abend auf und um den Bremer Marktplatz. Sie genossen die entspannt- heitere, erwartungsfrohe Stimmung zum Beginn der großen Nachtmusik, die auch in diesem Jahr das Musikfest Bremen eröffnete. Ein Solist und sieben Ensembles musizierten an acht Spielstätten mit jeweils drei Konzerten.

Eine grosse Nachtmusik – Entscheidung für 3 aus 8 aus 24

Im Besitz einer Eintrittskarte musste man sich entscheiden, aus den 24 Konzerten drei für sich auszuwählen, um diese dann während der drei Zeitschienen zu erleben. Und diese Auswahl fiel nicht wirklich leicht. Sollte man sich auf gänzlich neues, unbekanntes einlassen, oder lieber auf – einigermaßen – bekanntes?

Marie-Nicole Lemieux mit dem Ensemble Matheus

Gefühlter Star unter vielen Sternen des Abends war die kanadische Sängerin Marie-Nicole Lemieux. Sie konzertierte zusammen mit dem Ensemble Matheus unter Leitung von Jean-Christophe Spinosi im Großen Saal der Glocke. Marie-Nicole Lemieux hatte das Publikum mit ihrer ausdrucksstarken Alt-Stimme sofort erobert, als sie mit der Arie der Alcina aus der Vivaldi-Oper Orlando Furioso begonnen hatte. Hinzu kam die schwungvolle, zum Teil humorvolle Begleitung durch das Ensemble Matheus, das sich auf historische Aufführungspraxis mit Original- instrumenten spezialisiert hat.

Francesco Piemontesi spielte Mozart und Schumann

Er war der Solist des Abends. Mit klassisch romantischer Klavier-Musik erfreute der junge Pianist Francesco Piemontesi die Besucherinnen und Besucher seiner drei Konzerte im Rahmen der großen Nachtmusik im Haus Schütting. Francesco Piemontesi spielte die Klaviersonate D-Dur KV284 von Wolfgang Amadeus Mozart und den Faschingsschwank aus Wien op. 26 von Robert Schumann. Die anmutende Leichtigkeit des Spiels von Francesco Piemontesi offenbarte sein herausragendes Können, welches das Publikum mit viel Applaus bedachte.

Innere Einkehr mit Stile Antico im Dom

Der St. Petri Dom war Ruhepol, der Ort zum Innehalten. Hier sang das britische Vokalensemble Stile Antico Meisterwerke der Renaissance. Die inzwischen viel beschäftigten Sängerinnen und Sänger von Stile Antico waren seit ihren Konzerten beim SHMF in England und Frankreich unterwegs und sangen am vergangenen Freitag noch in Lana / Südtirol. Während der großen Nachtmusik beim diesjährigen Musikfest Bremen hat Stile Antico dem Publikum schöne Momente zur inneren Einkehr beschert und sicher viele neue Fans gewinnen können.

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