Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben

Sogyal Rinpoche – Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben – Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod

Sogyal Rinpoche - Das Tibetische Buc vom Leben und Sterben

In der Widmung seines Buches Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben schreibt Sogyal Rinpoche: „… Möge dieses Buch ein Leitfaden zur Erleuchtung werden. Möge es von den Lebenden gelesen, den Sterbenden vorgelesen und für die Verstorbenen gelesen werden. Möge es allen, die es lesen, hilfreich sein und sie auf ihrer Reise zur Erleuchtung anspornen!

Sterben und Tod berühren uns mit tiefen Gefühlen, wenn während unseres Lebens Angehörige, Freunde und Bekannte sterben. Unser eigenes Sterben, unser eigener Tod beschäftigt uns mehr oder weniger bewusst oder unbewusst ein Leben lang, ohne dass wir um den Zeitpunkt wissen können. Während wir Geburt und Leben mit Gefühlen der Freude und Fürsorge verbinden, spüren wir beim Thema Tod und Sterben doch eher Unbehagen und Tabu bis hin zur Angst.

Der Sinn des Lebens und des Sterbens – Mitgefühl und Achtsamkeit

Bruecke im ParkWenn wir uns nach dem Sinn des Lebens fragen – und das tun wir im Laufe des Lebens sicher öfter, ganz gleich, ob wir einer Religion angehören oder nicht – dann wäre die Frage nach dem Sinn des Sterbens eigentlich (auch) nahe liegend. Antworten auf diese beiden Fragen zu finden, kann uns bestenfalls das Leben selbst lehren. Im Ideal würden wir doch immer dann sterben, wenn wir alle Aufgaben des Lebens gemeistert hätten, um dann in Frieden gehen zu können … die Wirklichkeit zeigt uns aber auch, dass Sterben schmerzhaft und angstvoll geschieht und die Hinterbliebenen mit tiefer Trauer und Verzweiflung zurücklässt. – Und dass wir nicht einmal die Aufgaben unseres Lebens kennen.

Sogyal Rinpoche - Funken der Erleuchtung

Bei diesen Gefühlen setzt Sogyal Rinpoche mit seinem Buch (auch) an, sicher (auch) deshalb, weil er die westliche Kultur des Umgangs mit Sterben und Tod kennen gelernt hat. Mitfühlend, achtsam und warmherzig vermittelt er tiefe Weisheiten der buddhistischen Lehre zur Lebensführung und damit auch zur Vorbereitung auf den Tod. Hier sei angemerkt, dass die (tibetische) buddhistische Lehre alle Menschen aller Religionen / Glaubensrichtungen einschließt. – Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben kann Menschen, die über den Tod geliebter Menschen nicht oder nur schwer hinweg kommen, Trost spenden und Hoffnung vermitteln. Für Menschen die in der Sterbebegleitung und Hospizarbeit tätig sind, wird es eine wertvolle und sehr hilfreiche Lektüre sein.

Vorwort des Dalai Lama – den Frieden kultivieren – Sogyal Rinpoche

Der Dalai Lama schrieb 1992 im Vorwort zum Tibetischen Buch vom Leben und Sterben: „… Wenn wir also gut zu sterben wünschen, müssen wir lernen, gut zu leben: Wenn wir auf einen friedvollen Tod hoffen, dann müssen wir in unserem Geist und in unserer Lebensführung den Frieden kultivieren. …

Gedanken und Weisheiten des Dalai Lama

Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben – Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod von Sogyal Rinpoche wurde 1992 veröffentlicht und basiert auf den Lehren des Tibetischen Totenbuches. Es ist bisher mit einer Auflage von 2,8 Millionen Exemplaren erschienen und in 34 Sprachen übersetzt worden. – Sogyal Rinpoche wurde 1948 in Kham (Tibet) geboren und wuchs im Kloster Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö auf, wo er als Reinkarnation des Tertön Sogyal erkannt wurde. Sogyal Rinpoche studierte vergleichende Religionswissenschaften an der Cambridge University und arbeitet bis heute als Meditationsmeister und Lehrer der Nyingma-Tradition des tibetischen Buddhismus.

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