Den Geist befreien

Free The Mind – Dokumentation einer Vision – Meditation


DVD Free The Mind

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Richard Davidson als einer der führenden Hirnforscher mit Meditation und Achtsamkeit. Unter seiner Mitwirkung entstand der Film Free The MindBefreie den Geist.

In seiner Arbeit als Hirnforscher hat Richard Davidson unter anderem Fallstudien mit tibetischen Mönchen durchgeführt, die über tausende Stunden Meditationspraxis nachweisen konnten.

Messen und belegen konnte Davidson eine bis dahin ungewöhnlich hohe Aktivität von Gamma-Wellen im Gehirn der Mönche. Im weiteren Verlauf der Studien konnte Davidson belegen, dass sich aus der Praxis der Meditation positive Emotionen, Stressresistenz und Aufmerksamkeit verstärken. – Als Erfahrung war und ist dies seit etwa 2.500 Jahren von praktizierenden Buddhisten als Mitgefühl, Gleichmut (Gelassenheit) und Achtsamkeit bekannt.

Mit Meditation den Geist zur Ruhe bringen

Richard Davidson wollte dann herausfinden, ob und wie Meditation in unserer westlichen Kultur das Leben von traumatisierten Menschen positiv beeinflussen oder gar verändern kann. Unter seiner wissenschaftlichen Begleitung entstand die Dokumentation Free The Mind mit Probanden, die verschiedene einschneidende Erlebnisse aus der Vergangenheit mitbrachten.

In der Dokumentation werden drei Menschen näher vorgestellt und begleitet. – Im Ergebnis konnte Richard Davidson die Möglichkeit darstellen, dass und wie sich Schmerz und Stress mit Yoga und Meditation überwinden lassen können.

Der nachfolgende Trailer zu Free The Mind zeigt Ausschnitte in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln (wie auch in der kompletten, 80-minütigen Dokumentation)

Glück, Liebe, Weisheit – Das Gehirn eines Buddha

Rick Hanson und Richard Mendius - Das Gehirn eines Buddha

In einem Beitrag von 3sat, der sich mit der Dokumentation Free The Mind beschäftigt, kommentiert der Neuropsychologe und Meditationslehrer Rick Hanson die Ergebnisse des Experimentes von Richard Davidson.

Auch Rick Hanson verbindet in seiner Arbeit als Neuropsychologe mit traumatisierten Menschen die jüngsten Erkenntnisse der Hirnforschung mit den alten Kultur-Techniken aus den Lehren des Buddhismus.

In seinem Bestseller Das Gehirn eines Buddha schreibt er mit Co-Autor Richard Mendius (Neurologe und Meditationslehrer) über die „angewandte Neuro- wissenschaft von Glück, Liebe und Weisheit„.

Das Buch „Das Gehirn eines Buddha“ ist für Menschen zu empfehlen, die sich von Meditation und Achtsamkeit, von Mitgefühl und universeller Liebe angesprochen fühlen, dem Buddhismus in seiner Fülle mit Ritualen und Belehrungen aber eine gewisse Skepsis entgegen bringen. Für Menschen, denen der Erfahrungsweg zur Entscheidung nicht genügt, die es gerne wissenschaftlich fundierter mögen.

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