Jenseits des Denkens

Innere Welten – Äußere Welten – Das schwingende Energiefeld

Blume des Lebens

Daniel (Dan) Schmidt ist mit künstlerischer Unterstützung seiner Partnerin Eva Dametto ein großartiger Film gelungen: Innere Welten – Äußere Welten.

Er handelt vom Gleichgewicht und der Verbindung unserer inneren Welten mit unseren äußeren Welten.

Dan Schmidt und Eva Dametto berühren mit ihrem Film, sowohl den Verstand als auch das Herz. Wer noch eher der äußeren Welt verhaftet ist, wird vielleicht zu der Einsicht gelangen, dass es in der inneren Welt des wahren Selbst noch einiges zu entdecken und erleben gibt, das bis zum Erlangen der Einsicht über die Leerheit in die Stille und bis zur Glückseligkeit führen kann.

    Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen
    und einen Himmel in einer Wildblume,
    Unendlichkeit zu halten in deiner
    eigenen Handfläche und die Ewigkeit
    in einer einzigen Stunde.
    – William Blake

Relative Wirklichkeit und alte Weisheit

Unser Universum ist das alles miteinander verbindende schwingende Energiefeld, das die Heiligen, Buddhas, Yogis, Mystiker, Priester, Schamanen und Seher beobachtet und erlebt haben, als sie in ihr inneres Selbst blickten. – In der heutigen Zeit, in unserer relativen Wirklichkeit, sind das alte Wissen und die Weisheit überwiegend vergessen. Wir sind mit unserem Denken weit in die äußeren Welten der Formen abgeschweift und haben so den Zugang zu unseren inneren Welten verschlossen. – Im nachfolgenden Beitrag ist die Vorschau von Innere Welten – Äußere Welten zu sehen:

Der Film Innere Welten – Äußere Welten ist (auch) in vier Teilen veröffentlicht worden: Teil 1: Akasha – Teil 2: Die Spirale – Teil 3: Die Schlange und die Lotusblüte – Teil 4: Jenseits des Denkens

Jenseits des Denkens

Dan Schmidt und Eva Dametto haben es einzigartig sehenswert verstanden, Spiritualität und relative Wirklichkeit darzustellen. Besonders eindrücklich ist der vierte Teil mit dem Titel Jenseits des Denkens gelungen.

Innere Welten - Aeussere Welten

Heutzutage wollen wir die Welt mithilfe von wissenschaftlichen Methoden verstehen, wir versuchen das zumindest. In immer größerer Geschwindigkeit und Menge haben wir Daten angehäuft und daraus Informationen gewonnen, die wir in Wissen gespeichert, in Konzepte, Methoden und Vorstellungen verfrachtet haben. All das, damit wir vermeintlich mehr verstehen und die Probleme unserer Leben als Individuum und in den Gesellschaften lösen wollen. Dabei hat unser vom Sein entkoppeltes Denken unsere Probleme erst erschaffen …

Leben, Freiheit und das Streben nach Glück

Wir leben unser Leben, suchen und verfolgen das Glück als wäre es eine Ware. Wir sind immer mehr zu Sklaven unserer eigenen Wünsche und unserer Verlangen geworden. Doch Glück ist nicht etwas, das verfolgt oder irgendwo käuflich erworben werden kann. – Glück passiert, wenn es uns gelingt, unser wahres Selbst zu berühren.

    Nur aus dem Herzen kannst du den Himmel berühren – Rumi

Glück und Kult um unsere Körper

In der westlichen Wohlstandswelt leben wir den Kult des Körpers. In der Vorstellung, das würde zum Glück beitragen, bauen wir dem Körper gerne Häuser mit vielen Zimmern. Wir wollen es ihm warm, weich und bequem machen. Wir fahren unseren Körper in Autos durch die Gegend, im Urlaub katapultieren wir ihn auch in Flugzeugen an vermeintliche „Orte des Glücks“. Wir füttern unsere Körper mit Speisen und Getränken, die uns oft nicht nur sättigen sondern zudem ein Glücksgefühl in Form eines „Candle Light Dinner“ oder anderer Events bescheren sollen. Wir reparieren ständig an unseren Körpern herum, um deren Vergänglichkeit zu verzögern …

Wir haben sowieso keinerlei Kontrolle

Schauen wir einmal von außen auf unsere äußeren Welten als Menschen, so haben wir tiefes Mitgefühl – ohne Ironie oder Sarkasmus – verdient. Weil wir im Grunde flehentlich und sogar traurig auf der Suche sind, das Leben zu er-Leben. Diese Sehnsucht schlummert in jedem Menschen und kommt von Zeit zu Zeit aus uns zum Vorschein. Wir denken und sagen öfter, dass wir den Sinn des Lebens suchen … mit unseren Konzepten, Methoden und Vorstellungen von unserer Welt „da draußen“ können wir den Sinn aber nicht finden.

Wir laufen im endlosen Kreis des Leidens durch das Verlangen nach Vergnügen oder Abneigung gegen den Schmerz. Aus buddhistischer Sicht halten wir so Samsara, das beständige Wandern, den immerwährenden Zyklus des Seins von Werden und Vergehen aufrecht, was uns Leiden – Dukkha – beschert. Alles was wir tun ist ein Versuch, Freude zu erlangen und das zu bekommen, was wir wollen. Oder etwas wegzustoßen, was nicht wünschenswert ist, das wir nicht wollen. So wirken wir im Grunde wie Einzeller, die ebenso impulsgesteuert leben.

Durch Denken die Freiheit verloren

Im Prinzip sind wir Menschen absolut frei, zu denken. Aber darin liegt inzwischen auch unser Problem. Das ewige Nachdenken und Erschaffen neuer Gedanken ist zum Problem für unsere Freiheit geworden. Wir denken inzwischen in Methoden, Konzepten, Begriffen und Vorstellungen und erfinden ständig neue Kreationen, weil unser Fragen uns keine Antworten mehr liefern kann. Wir wollen die äußere Welt verstehen, während unsere innere Welt längst alle Fragen beantwortet hat.

    Wer nach außen schaut, träumt und wer nach innen schaut, erwacht – C.G. Jung

So reizen wir ständig weiter unsere Sinne in der äußeren Welt, die dann auch befriedigt werden wollen. So werden wir endlos gierig, sind nie zufrieden, und unser Denken schafft uns immer neue individuelle wie auch gesellschaftliche Probleme.

Wenn unser Denken nicht zum Glück führt

Welche Alternative zum Denken gibt es für uns? – Welchen anderen Mechanismus können wir Menschen verwenden, um auf der Erde im Einklang mit Herz und Geist und der natürlichen Ordnung des Universums zu leben, um unser Ego zu überwinden, um uns einfach im Sein zu verankern?

In der Stille erwacht die Energie des Lebens

Im nachfolgenden vierten Teil von Innere Welten – Äußere Welten, Jenseits des Denkens, zeigt Dan Schmidt eine Bestandsaufnahme, und er zeigt den Weg zum Weg des Erwachens in der Stille. Einen Weg, auf dem der Geist zur Ruhe kommen und sich Erkenntnis und Weisheit Raum schaffen: Wei wu wei – Tun, nicht zu tun.

In der Stille erwachen innere Energien und arbeiten ohne jeglichen Aufwand deinerseits. Wie die Taoisten sagen: Chi (Qi, die Lebensenergie) folgt dem Bewusstsein. – Indem man still ist, beginnt man die Weisheit der Tiere und der Pflanzen zu hören, wie leises Geflüster in Träumen. Und man erlernt den subtilen Mechanismus, auf dem diese Träume auf einer materiellen Ebene hervor kommen.

In der Tao te Ching heisst diese Art zu leben Wei wu wei – Handeln, ohne zu handeln (Tun, nicht zu tun). Buddha sprach von dem Mittleren Weg als dem Weg, der zur Erleuchtung führt. Aristoteles beschrieb die Goldene Mitte, die Mitte zwischen zwei Extremen als Weg der Schönheit. Nicht zu viel Aufwand, aber auch nicht zu wenig. – Yin und Yang im Gleichgewicht.

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