Mein Leben für euch

Ayya Khema – Nonne, Lehrerin und Meditationsmeisterin

Ayya Khema - Ein Leben in Liebe und Weisheit

Ayya Khema praktizierte und lehrte als buddhistische Nonne und Meditationsmeisterin bis zu ihrem Tod 1997 die Lehre des Buddha.

Sie war Gründerin des Projektes „Buddha-Haus„, einem Waldkloster im Allgäu. – Ihr Wirken in der Tradition des Theravada-Buddhismus war einzig- artig, ihr Vermächtnis bleibt unermesslich.

Ayya Khema („Ayya“ bedeutet Ehrwürdige Dame) war die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Dhamma-Lehrerinnen und -lehrern besonders wichtig, sodass diese heute die Arbeit von Ayya Khema im Westen fortsetzen, in der Tradition des Theravada-Buddhismus zu praktizieren und zu lehren.

Ayya Khema – Ich schenke euch mein Leben

Ayya Khema - Ich schenke euch mein Leben

Ayya Khema nahm sich selbst nicht so wichtig, sie sah sich als „Sprachrohr“ für die Lehre des Buddha, die sie den Menschen unnachahmlich tiefgründig, manchmal sehr unkonventionell und oft sehr direkt nahe brachte.

Ayya Khema verkörperte das, worüber sie lehrte, die allumfassende Liebe als für Menschen wohl höchste Form des Da-Seins. Sie ließ die Menschen teilhaben an ihrem Wissen und an ihren Erfahrungen, sodass der Titel eines ihrer Bücher, „Ich schenke euch mein Leben„, wahrhaftig erscheint.

Das Leben der 1923 in Berlin geborenen Ilse Kussel war bis zur Ordination (1979) zur buddhistischen Novizin wechselvoll und führte sie 1939 von Deutschland über Shanghai nach Kalifornien und Mexiko, Pakistan und Australien, bis sie Anfang der 1970-er Jahre in Queensland mit dem Buddhismus in Kontakt kam. Sie reiste in verschiedene buddhistische Zentren in den USA und Burma und praktizierte mehrere Monate in Waldklöstern Thailands, bevor sie 1979 in Sri Lanka zur Novizin Khema in der frühbuddhistischen Tradition des Theravada ordiniert wurde. (Quelle: Wikipedia).

Von Denkmustern und Gefühlen befreien

Ayya Khema - Meditation ohne Geheimnis

Ayya Khema über Meditation: „Meditation ist das notwendige Mittel, den Geist zu reinigen und zu läutern, damit wir eines Tages in die Tiefe schauen und erkennen können, wozu wir auf der Welt sind. Was könnte interessanter sein, als sich selbst zu erforschen?“ – Ayya Khema hat es einzigartig verstanden, die Meditation in Theorie und Praxis zu vermitteln, und zwar die beiden Richtungen, Vipassana (Einsicht in Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und Nicht-Selbst) und Samatha (Konzentration, Ruhe des Geistes).

Betrachtungen und Vorträge von Ayya Khema

Dank der modernen Medien sind einige Vorträge und Betrachtungen von Ayya Khema unter anderem bei YouTube verfügbar. – Die meisten Aufnahmen stammen aus dem Kloster St. Ottilien aus dem Sommer 1996, etwa fünfzehn Monate vor dem Tod von Ayya Khema.

Ayya Khema – Vergänglichkeit

Ayya Khema spricht in diesem Ausschnitt eines Vortrags von 1995 über Vergänglichkeit. Nicht nur über die Vergänglichkeit der Phänomene, die wir von außen betrachten, sondern vor allem die Vergänglichkeit von uns selbst:

Ayya Khema – Dukkha als Lehrer

Dukkha als Lehrer – Teil 1 (Kloster St. Ottilien, 1995)

Ayya Khema – Das Geheimnis von Leben und Tod

Das Geheimnis von Leben und Tod – Teil 1 (Kloster St. Ottilien, 1996)

Ayya Khema – Karma, für Leben und Tod

Karma, für Leben und Tod – Teil 1 (Kloster St. Ottilien, 1996)

Ayya Khema – Achtsamkeit und Wissensklarheit

Achtsamkeit und Wissensklarheit – Teil 1 (Buddha-Haus, 1996)

Ayya Khema – Die Angst vor dem Tod (loslassen)

Die Angst vor dem Tod (loslassen) – Teil 1 (Kloster Niederaltaich, 1995)

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