SHMF in Plön

Vier Konzerte des SHMF 2012 in der Nikolaikirche Plön

Die Plöner Nikolaikirche ist auch in diesem Jahr wieder Spielstätte des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF). An vier Konzertabenden im Juli und August wird zum Teil außergewöhnliche Musik erklingen.

Schätze der Renaissance – Stile Antico

Stile Antico – Foto ©Marco Borggreve

Schätze der Renaissance lautet der Titel des Konzertabends mit dem Vokalensemble Stile Antico am 13. Juli. Auf dem Programm steht geistliche Vokalmusik unter anderen von di Lasso, Gombert, Byrd, Tallis, Gibbons und Palestrina. Schwerpunkt von Stile Antico ist Vokalmusik der Renaissance, die von den zwölf Sängerinnen und Sängern in einzigartiger Klangfülle und Harmonie sowie mit Freude und großer Leidenschaft vorgetragen wird.

Seit 2005 zählt Stile Antico zu den bedeutenden Vokalensembles in Europa und Nordamerika und wurde auf der Tournee mit dem Projekt „Songs from the Labyrinth“ von Sting auch in Australien und Asien bekannt.

Brahms, Tschaikowsky und das Trio der jungen Meister

Anna Vinnitskaya – Foto ©Gela Megrelidze

Das Trio der jungen Meister wird am 23. Juli Werke von Johannes Brahms (Klaviertrio c-Moll op. 101) und Peter Tschaikowsky (Klaviertrio a-Moll op. 50) spielen. Die drei jungen Meister, Anna Vinnitskaya (Klavier), Erik Schumann (Violine) und Leonard Elschenbroich (Violoncello) sind jeweils Preisträger des Leonard Bernstein Award. Dem treuen Festivalpublikum des SHMF sind die Solistin und die beiden Solisten, aus den Vorjahren bekannt.

Leonard Elschenbroich – Foto ©Felix Broede

Anna Vinnitskaya ist Preisträgerin eines Echo Klassik 2011 als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ und Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Leonard Elschenbroich spielte 2009 an der Seite von Anne-Sophie Mutter das Doppelkonzert von Brahms im Rahmen der Eröffnung des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Erik Schumann – Foto ©Marco Borggreve

Mit Christoph Eschenbach führte er 2010 alle Sonaten für Klavier und Violoncello von Beethoven beim SHMF auf. Erik Schumann studierte bei Zakhar Bron an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und absolvierte Meisterkurse bei Pinchas Zukerman, Miriam Fried und Shlomo Mintz.

Ideale Besetzung – Das Arcanto Quartett

Arcanto Quartett – Foto: ©Marco Borggreve

Das Arcanto Quartett ist eine Idealbesetzung. – Idealbesetzung lautet auch der Titel des Konzertabends am 3. August in der Nikolaikirche Plön mit Werken von György Kurtág (Six moments musicaux op. 44), Joseph Haydn (Streichquartett C-Dur op. 74 Nr. 1 Hob. III:72) und Franz Schubert (Streichquartett G-Dur D 887). Im Arcanto Quartett spielen seit zehn Jahren vier musikalisch seelenverwandte Musikerinnen und Musiker mit großer Freude und herausragendem Können.

Das Arcanto Quartett musizierte in den großen Konzerthäusern, unter anderen in der New Yorker Carnegie Hall, in der Philharmonie Berlin und im Pariser Théâtre du Châtelet.

Antje Weithaas (Violine) ist weltweit gefragte Solistin und Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Daniel Sepec (Violine) ist Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik in Basel. Tabea Zimmermann (Viola) arbeitet als Solistin mit weltweit bedeutendsten Orchestern (unter anderen Berliner Philharmoniker, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris). Seit 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Jean-Guihen Queyrass (Violoncello) ist mit vielen renommierten Orchestern als Solist weltweit aufgetreten, hoch gelobt wurden unter anderen die Einspielungen der Solosuiten von Bach und die Cellokonzerte von Haydn.

Urna – Lieder der Mongolei

Urna Chahar-Tugchi – Foto: ©Robert Zollitsch

Mit Urna & Friends kommt die Exotic des fernen Ostens – Die Stimme der Neuen Nomaden – am 22. August in die Plöner Nikolaikirche. Die Sängerin Urna Chahar-Tugchi entstammt einer Hirtenfamilie aus der Mongolei und beeindruckt durch die zarte Intensität ihres Gesangs. Urna wurde mit ihrem über nahezu vier Oktaven reichenden Gesang durch den Film Das Lied von den zwei Pferden weltweit bekannt. Sie hat sich mit ihrem Ensemble (Tomasz Kukurba, Viola – Jurek Bawol, Akkordeon – Tomasz Lato, Bass und Bijan Chemirani, Tombak) der Wahrung der einzigartigen musikalischen Kultur des mongolischen Graslandes verschrieben.

Eine Kostprobe von Urna mit einem Lied aus dem mongolischen Grasland liefert das nachfolgende YouTube Video:

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