Wenn alles verbunden ist

Viele Wege führen zum spirituellen Weg

Der Wolkenatlas von David Mitchell

Wenn es uns gelingt, inne zu halten und tief zu schauen, blicken wir vielleicht in Dimensionen des Seins, die mit Intelligenz, Wissen und Methoden-Kompetenz nicht erklärbar sind

Warum sind wir der Liebe unseres Lebens schon einmal begegnet? – Warum suchen andere Menschen in diesem Leben vergeblich nach ihr?

Diese beiden Fragen können der Antrieb sein, sich auf den spirituellen Weg zu begeben, ohne zuvor von Kontemplation oder Meditation, ohne vom Buddha oder Meister Eckhart gehört oder gelesen zu haben.

    Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken,
    was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken,
    was sie sind.
    (Meister Eckhart – 1260 bis 1327)

Manche Sequenzen unseres Lebens kommen uns „wie im Traum“ vor, und wir erhalten eine schwer fassbare und schon gar nicht erklärbare Momentaufnahme von dem, was wir mit „Wirklichkeit“ nicht in Einklang bringen können.

Solche Phänomene beschreibt David Mitchell in seinem genialen Roman „Der Wolkenatlas„. – Film-Produzent und Regisseur Tom Tykwer hat daraus mit Regisseurin Lana Wachowski und Regisseur Andy Wachowski einen ebenso genialen Film – „Cloud Atlas“ – gedreht.

Lebenswege in Raum und Zeit

Cloud Atlas Film

Über gut fünf Jahrhunderte werden sowohl die Lebenswege von sechs Menschen in verschiedenen zeitlichen Ebenen dargestellt wie auch deren Verbundenheit über die Epochen.

Die Ereignisse beginnen im Jahr 1849 und enden weit in der Zukunft des 24. Jahrhunderts mit einem ehemaligen Verbrecher und dann geläuterten Menschen, der seine Spezies vor dem Untergang bewahrt.

Warum wir dieselben Fehler immer und immer wieder machen, warum wir uns in verschiedenen Leben, verschiedenen Epochen immer wieder begegnen können, wenn auch in jeweils anderer Manifestation als Menschen, sind die Kernfragen im Buch „Der Wolkenatlas“ und im Film „Cloud Atlas„.

    Das Zeitlose und Ewige können wir im Jetzt erahnen –
    es begegnet uns überall.
    Bringe allen Lebewesen, denen du auf deinem Lebensweg begegnest,
    deine guten Wünsche dar.
    – Milindapana

Jene Phänomene dieses Daseins wie Angst, Hoffnung und Liebe bestimmen den Lauf unseres Lebens schon vor unserer Geburt als Menschen, und sie überdauern unseren Tod. Die wechselseitige Verbundenheit mit allem in der Vergangenheit und in der Gegenwart wird im Buch wie im Film deutlich, und dass die menschlichen Wesen mit jedem Tun ihre Zukunft erschaffen. Die Dimensionen von Raum und Zeit, die wir zu erfassen glauben, haben auf dem spirituellen Weg ganz andere Ausprägungen …

Aus der Lehre des Buddha wissen wir – erkennen es vielleicht im tiefen Schauen – warum wir der Liebe unseres, dieses Lebens schon einmal oder mehrmals begegnet waren. Das ist nicht immer und unbedingt romantischer Natur, wie wir es gerne sehen möchten. Das „Gegenstück“ dazu wäre, warum wir auch manchen „Unsympathen“ immer wieder begegnen … Wir können zu der tiefen Einsicht gelangen, daraus etwas zu lernen, was der Läuterung von Geist und Herz dient. Um zum Urgrund, zur ultimativen Wahrheit des Seins gelangen zu können, jenseits dessen, was wir in diesem Dasein oft für so wichtig ansehen.

Das Buch „Der Wolkenatlas“ und / oder der Film „Cloud Atlas“ sind Meisterwerke für Menschen, die der realen Welt mit ihren so wichtig erscheinenden Begriffen, Konzepten und Vorstellungen von „Wissen müssen„, „Intelligenz“ und „Erfolg“ elementare Fragen zum Sinn des Lebens und des Seins entgegenhalten.

Sind wir alle miteinander verbunden?

Morphogenetische Felder, Massenbewusstsein, Telepathie und Hellsichtigkeit – Aus dem nachfolgenden Filmbeitrag vom Quantica-Kongress in Frankfurt / Main im April 2013: „Dass das Bewusstsein den Tod des Körpers überdauert und weder an Ort noch an Zeit gebunden ist, zeigte der holländische Kardiologe Dr. Pim van Lommel an Hand seiner von der Fachwelt viel beachteten prospektiven Studie zu Nahtod-Erfahrungen.“

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